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Vorsicht Krötenwanderung

Wie in jedem Jahr beginnt in der Zeit von Februar bis April die Krötenwanderung. Durch den milden Winter, vereinzelnd sogar früher. Frösche und Kröten wachen aus ihrer Winterstarre auf, wenn es Nachts nicht mehr kälter ist als +5 C°. Die Tiere wandern dann oft zurück zu den Gewässern, wo sie selbst einst aufgewachsen sind und legen dort ihre Eier ab. Viele schaffen es jedoch nicht, da ihnen viele Gefahren drohen. Da Frösche und Kröten meist in der Nacht wandern, die Luftfeuchtigkeit ist dort meist höher, welches den Tieren vor dem austrocknen bewahrt, werden diese bei einer Straßenüberquerung meist von den Autofahrern nicht gesehen. Eine Überquerung der Straße dauert für die Tiere meist mehr als 15 Minuten. Doch damit nicht genug, es drohen weitere Gefahren. Auch Gullys sind eine echte Gefahr. Oft fallen die kleinen Tierchen hinein und finden nicht wieder heraus. Am Ende werden sie verhungern. Das oft in dieser Zeit stark abfließende Regenwasser erschwert das überqueren der Straße oder ein hinausklettern aus dem Gully enorm.

Marcel Enzmann der stellvertretende Landesvorsitzende der Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL – TIERSCHUTZ hier! in Schleswig-Holstein ergänzt:

„Liebe Autofahrer bitte fahren Sie zu dieser Jahreszeit enorm vorsichtig, gerne ein Stück langsamer um ein überfahren der Frösche, Kröten oder gar helfenden Kindern zu vermeiden. Vielerorts gibt es glücklicherweise schon Krötenschutzzäune und in der Erde versenkte Eimer. Hier kümmern sich meist Naturschützer der NABU diese Frösche und Kröten am nächsten Morgen auf die andere Seite der Straße zu bringen. Diese Arbeit von ihnen ist lobenswert. Leider gibt es immer noch zu wenige Stellen mit diesen Vorrichtungen und zu wenige Helfer. Hier muss ebenfalls von der Politik nachgeholfen und nachgebessert werden. Des Weiteren sehe ich persönlich in vielen Straßen leider kein Schild, der vor einer „Krötenwanderung“ warnt. Da auch viele Kinder aus Neugier und aus gutgemeinter Hilfsbereitschaft die Frösche einsammeln und über die Straße bringen, gilt auch hier für die Autofahrer bitte besondere Vorsicht. Viele junge Kinder sind voller Stolz auf ihre helfende Tat, dass sie den Autoverkehr komplett aus den Augen verlieren. Fahren Sie bitte vorsichtig! Für Mensch, Kind und Tier!“

Foto: Symbolbild

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