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Fledermausbestände schützen!

In Bad Segeberg gehört die Kalkberghöhle zwischen Oktober und März allein den Fledermäusen und sie werden jedes Jahr gezählt. Keine Bewegung entgeht den neuen Lichtschranken und Kameras mehr! Daher wissen Forscher, das mehr als 30.000 Tiere dort überwintern! 90 Prozent davon sind die Fransen- und Wasserfledermäuse, die weit verbreitet sind …

Leider gehören die restlichen 10 Prozent zu den gefährdeten Arten … Darunter zählen Teichfledermäuse, Bechsteinfledermäuse und das große Mausohr …

Aufgrund der fehlenden Daten darf der Bau der A20 nicht weiter geführt werden und unter anderem wurden von Autobahnplanern die Flugrouten nicht ausgiebig untersucht.

Der Bau soll nicht damit verhindert werden. Sondern es ist wichtig, die Fledermäuse zu schützen, da sie nützlich sind! Sie fressen Insekten, bestäuben Blüten und verbreiten Samen … Und es gibt deutschlandweit nur dort am Kalkberg in Bad Segeberg so viele Fledermäuse an einem Ort!

Diana Kehrer, Landesvorsitzende der „Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL – TIERSCHUTZ hier!“ in Schleswig – Holstein, sagt hierzu …

„Wir setzen uns bundesweit für den Erhalt des Fledermausbestandes ein!
Der Weiterbau der A20 scheint in Zukunft unumgänglich zu sein. Wir fordern bis dahin gründliche Untersuchungen der Flugrouten und ausreichende „Querungshilfen“ für die genannten Tiere in den abschließenden Bebauungsplan zu berücksichtigen!“

Foto: Symbolbild

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