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Besorgniserregende Zustände für die Fischbestände in der Nordsee!

Quoten für 2020 – Mehr Makrele, weniger Kabeljau

Am Mittwochmorgen haben sich in Brüssel die EU- Fischereimeister darüber verständigt, das im kommenden Jahr Nordsee- Fischer mit niedrigeren Fangmengen Kabeljau und Seelachs auskommen müssen! Ein deutliches Plus ist bei anderen wichtigen Fischarten, wie zum Beispiel der Makrele, vorgesehen. Diesbezüglich sollen Nachhaltigkeitsziele erreicht sein …
Umweltschützer hegen stattdessen heftige Kritik!

50 Prozent weniger Kabeljau …

Rund 1600 Tonnen entfallen für Deutschland. Für Seelachs wurde ein Minus von 15 Prozent geplant … Dies entsprechen ca. 8300 Tonnen! Deutlich ausgeweitet werden soll der Makrelen- Fang und hierfür erlaubten die Minister eine Erhebung der Fangmenge um 41 Prozent! Auf Deutschland würden widerrum 23400 Tonnen entfallen … Jedes Jahr werden die sogenannten Gesamtfangmengen für die Nordsee und den Nordsee- Atlantik festgelegt. Auf die einzelnen Länder entfallen somit die jeweils nationalen Fangmengen durch die festgeschriebenen Verteilungsschlüssel.

Die EU- Kommission schlägt die Quoten auf Grundlage wissenschaftlicher Empfehlungen vor, um die Interessen der Fischfangindustrie gegen Umweltbelange abzuwägen und den Fortbestand der Fischarten zu sichern. Wenn die erlaubte Fangmenge erreicht ist, muss das jeweilige Land den Fischfang vorübergehend einstellen! Auch 2020 ist vorgesehen, die Quote für die Scholle um 3 Prozent zu senken. Doch ein Plus von 23 Prozent ist beim Schellfisch geplant … Beim wichtigen Hering hingegen bleibt die erlaubte Menge mit rund 39400 Tonnen für Deutschland unverändert!

Diana Kehrer Landesvorsitzende der „Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL – TIERSCHUTZ hier!“ in Schleswig – Holstein, sagt hierzu … „Die Regierung kann nicht einfach so weitermachen, wie bisher. Es muss die Überfischung gestoppt werden und die Erholung gefährdeter Fischarten langfristig gesichert sein.“

Foto: Symbolbild

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